Unter dem Motto „Erneuerbare, Kernenergie, Kohle und Gas – Technologien für eine kohlenstoffarme Zukunft“ trafen sich rund 1.300 Experten aus 30 Ländern zum VGB PowerTech-Kongress in Essen. Auf dem größten europäischen Fachkongress der Strom- und Wärmeerzeugung wurden die Anforderungen an Bau und Betrieb der Kraftwerke in einem sich wandelnden Erzeugungsportfolio behandelt. Eingeladen hatte der technische Fachverband VGB PowerTech e.V., in dem derzeit 478 Mitglieder aus 34 Nationen zusammengeschlossen sind. Der Schwerpunkt des Kongresses lag auf dem massiven Ausbau der regenerativen Energien und der Umsetzung einer möglichst CO2-freien Stromerzeugung. Als besondere Herausforderung wurde gesehen, dass die Strompreise Industrie und Privatkunden nicht überfordern und die Stabilität der Versorgung nicht gefährden dürfen. „Es wäre grob fahrlässig, unsere über Jahrzehnte mühsam aufgebaute sehr sichere, zuverlässige, umweltfreundliche und wirtschaftliche Stromversorgung in Europa aufs Spiel zu setzen“, betonte Prof. Dr. Gerd Jäger, Vorsitzender des VGB PowerTech. „Das sei nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Europa von entscheidender Bedeutung, sondern auch für die Lebensqualität der Bürger. „Ich bin mir sicher, dass wir durch die geballte Kompetenz in unseren Reihen einen maßgeblichen Beitrag zum Erreichen der Ziele Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit“, so der Vorsitzende weiter.