Schläuche, die Sauerstoff und Brenngase sowie Fluxmittel transportieren, müssen künftig nach DIN EN ISO 3821 zertifiziert und entsprechend gekennzeichnet werden. Die Norm der internationalen Vereinigung nationaler Normungsorganisationen (ISO), der weltweit 163 Staaten angehören, löst die europäische DIN EN 559 ab. Darauf weist Hubert Butterwegge, Vertriebsleiter Industrieschläuche der ContiTech AG hin. Als deutscher Hersteller von Elastomerschläuchen sei ContiTech in zahlreichen nationalen und internationalen Normenausschüssen vertreten und habe in dieser Funktion mit dazu beigetragen, dass die technischen Anforderungen, die in der DIN EN ISO 3821 an Werkstoff und Fertigung der Autogenschläuche gestellt würden, denen der DIN EN 559 entspreche, so Butterwege. Die neue Normenkennzeichnung gilt für alle neu hergestellten Autogenschläuche. Die mit DIN EN 559 gekennzeichneten Schläuche, die bereits in Installations- und Heizungsbetrieben, Gießereien und Werften, im Brücken-, Stahl-, Karosserie-, Hoch- und Tiefbau oder in Schweißwerkstätten und Schneidmaschinen im Einsatz sind, müssten daher nicht vorzeitig ausgetauscht werden, betont Butterwegge.