GF Piping Systems liefert Ventile für Biokunststoffproduktion

Für den Bau der neuesten Ionenaustauscher-Generation lieferte GF Piping Systems eine Ventillösung, die den Abwasseranfall reduziert und die Effizienz von Oumingzhuang Biological Technology (OMZ) in Tianjin, China verbessert. Das Unternehmen ist auf Prozessanlagen zur Herstellung von biologisch abbaubaren Kunststoffen spezialisiert.

Milchsäure ist ein wichtiger Rohstoff für Biokunststoffe, die für Alltagsprodukte wie Taschen, Besteck und Verpackungsmaterial verwendet werden können. Um die wachsende Nachfrage nach dieser organischen Verbindung zu befriedigen, baut der Prozessanlagenspezialist OMZ Ionenaustauscher, die Maisstärke in Milchsäure umwandeln können. Im Rahmen einer zehnjährigen Partnerschaft vertraut das Unternehmen auf die Armaturen von GF Piping Systems für seine hoch automatisierten Lösungen.

Mit dem Ziel, seinen Kunden zu ermöglichen, ihren Wasserverbrauch und die Abwassereinleitung zu reduzieren, sah OMZ im Jahr 2020 die Möglichkeit, das Volumen und die Effizienz seines Ionenaustauschers der fünften Generation zu erweitern. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigte das Unternehmen technische Lösungen, die ein hohes Maß an Zuverlässigkeit in sauren Umgebungen bieten und in einen modernen Automatisierungskreislauf integriert werden können.

Im Rahmen des Projekts installierten OMZ und GF Piping Systems insgesamt 5.000 Ventile in sieben parallelen Ionenaustauschern. „Durch die Wahl von DN50-Ventilen war es möglich, kleinere Größen zu implementieren, während eine gleichwertige Durchflusskapazität beibehalten wurde“, erklärt der der Schweizer Anbieter von Durchflusslösungen. Dadurch konnte OMZ auch die Ausrüstung verkleinern und das Gesamtgewicht des Systems reduzieren. Nach der Installation konnten die thermoplastischen Ventile die Effizienz steigern, den Abwasseranfall um 40 % reduzieren und die Harzausnutzung um 30 % verbessern.

 

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Michael Vehreschild
Michael betreut die Armaturen Welt als Redakteur. Als ausgebildeter Journalist beschäftigt er sich bereits seit vielen Jahren mit der Industrie und ihren Herausforderungen. Er weiß um die Themen, die die Armaturenbranche beschäftigt, und durchleuchtet sie in seinen Hintergrundberichten und Interviews.