FST-Werkstoff 75 FKM 239961 erhält Pharma-Freigabe

Der peroxidisch vernetzte Fluorelastomerwerkstoff 75 FKM 239961 von Freudenberg Sealing Technologies (FST) verfügt jetzt auch über die pharmaspezifische Freigabe nach USP Chapter 87. Das Ergebnis der in-vitro-Konformitätsprüfung bestätigt, dass das Material keine toxischen Effekte auf Zellkulturen hat. „Damit entspricht der Werkstoff den neuesten regulatorischen Anforderungen für Lebensmittelkontaktmaterialien“, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Mit dieser Weiterentwicklung lassen sich bisphenolisch vernetzte FKM-Werkstoffe im Lebensmittelbereich ersetzen. „Das schnell verfügbare Hochleistungsmaterial ist sehr gut medien- und temperaturbeständig, hochrein.“ Fluorkautschuk (FKM) eignet sich für Anwendungen unter hohen Temperaturen und aggressiven Medien. Eigenschaften, die für den Einsatz in der Lebensmittel- und Getränke- sowie der Pharmaindustrie gefragt sind. Dies wiederum führt zu hoher Nachfrage und damit oftmals zu langen Lieferzeiten. Der Werkstoff von Freudenberg Sealing Technologies entspricht hohen Reinheitsstandards und ist sehr gut medien- und temperaturbeständig. „Darüber hinaus punktet er durch seine gute Lieferfähigkeit“, heißt es weiter.

Aufgrund des speziellen Rezeptaufbaus entspricht das Elastomer auch langfristig allen aktuellen regulatorischen Anforderungen der Prozessindustrie. Dazu gehören zum einen Zertifizierungen und Freigaben, sie sicherstellen, dass Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, keine schädlichen Substanzen auf die Lebensmittel übertragen [EG (VO) 1935/2004, FDA § 177.2600 und BfR XXI]. „Dabei wird kompromisslos der aktuellste Stand der Regularien erfüllt“, erläutert Dr. Martin Scherer, Materialentwickler bei Freudenberg Sealing Technologies. „Dies ist wichtig, da es insbesondere in Europa laufend Aktualisierungen gibt in Bezug auf die Sauberkeit der Lebensmittelkontaktmaterialien.“

 

 

 

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Michael Vehreschild
Michael betreut die Armaturen Welt als Redakteur. Als ausgebildeter Journalist beschäftigt er sich bereits seit vielen Jahren mit der Industrie und ihren Herausforderungen. Er weiß um die Themen, die die Armaturenbranche beschäftigt, und durchleuchtet sie in seinen Hintergrundberichten und Interviews.