Absperrklappe 565 mit weniger Treibhausgasemissionen

GF Piping Systems hat die Swiss Climate AG beauftragt, eine Lebenszyklusanalyse (LCA) für die Absperrklappe 565 durchzuführen und sie mit einer Metallalternative zu vergleichen. Nun hat das Schweizer Unternehmen auf Basis der Ergebnisse ein Whitepaper veröffentlicht. „Darüber hinaus hat die LCA es der Absperrklappe 565 ermöglicht, die erste industrielle Absperrklappe mit einer Umweltproduktdeklaration (EPD) zu werden“, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung.

In der Industrie sind Betreiber zunehmend auf langlebige und sichere Rohrleitungssysteme angewiesen, die ihnen helfen, Wasserkreisläufe zu schließen, Leckagen zu reduzieren und ihren Wasserverbrauch zu optimieren. Doch um die notwendige Langlebigkeit und Nachhaltigkeit dieser Rohrleitungssysteme zu erreichen, ist die Materialwahl entscheidend. Der Schweizer Anbieter von Durchflusslösungen, GF Piping Systems, hat daher eine Ökobilanz der Kunststoff-Absperrklappe 565 durch das unabhängige Institut Swiss Climate AG in Auftrag gegeben. Die Systemgrenzen sowie die Qualität und der Umfang der LCA wurden gemäß der Product Category Rule (PCR) 2019:143 definiert. Um die Ergebnisse in einen Zusammenhang zu bringen, wurde eine Absperrklappe 565 DN100 mit einer gleichwertigen Metallklappe in derselben Konfiguration verglichen.

Die Swiss Climate AG ist zum Schluss gekommen, dass das Kunststoffventil das Metallventil in einigen Schlüsselbereichen übertrifft. „Vergleicht man die einzelnen Standzeiten der beiden Werkstoffe, emittiert die Absperrklappe 565 deutlich weniger Treibhausgasemissionen“, heißt es in der Mitteilung. Diese Lücke vergrößere sich noch, wenn man berücksichtige, dass das Metallventil während der erwarteten Lebensdauer des 565 von 23 Jahren etwa dreimal ausgetauscht werden müsste. Außerdem habe das Kunststoffventil einen geringeren Wasserfußabdruck.

 

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Michael betreut die Armaturen Welt als Redakteur. Als ausgebildeter Journalist beschäftigt er sich bereits seit vielen Jahren mit der Industrie und ihren Herausforderungen. Er weiß um die Themen, die die Armaturenbranche beschäftigt, und durchleuchtet sie in seinen Hintergrundberichten und Interviews.