
Nachfrageseitige Entspannung
Allerdings haben sich die Aussichten auf der Nachfrageseite zuletzt – wenn auch nur leicht – aufgehellt. Gut ein Viertel der Unternehmen sehen eine nachfrageseitige Entspannung in den nächsten 3 Monaten auf sich zukommen. Mitte Juni lag dieser Wert erst bei gut 20 Prozent. Der Anteil der Unternehmen, der eine Verschärfung der Auftragslage erwartet, hat hingegen abgenommen und liegt nun nur noch bei 16 Prozent liegt (Mitte Juni: 21 Prozent).
Ebenfalls fortgesetzt hat sich Entspannung entlang der Lieferketten. Inzwischen werden nur noch gut 10 Prozent der Unternehmen durch Störungen in den Lieferketten beeinträchtigt. Bei den sonstigen Beeinträchtigungen ist ebenfalls eine leichte Entspannung ersichtlich. „Dennoch dürfen wir nicht ignorieren, dass weiterhin Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen für viele Länder sowie Gesundheits- und Hygieneauflagen bestehen, die Vertriebs-, Montage- und vor allem Serviceaktivitäten nach wie vor deutlich spürbar behindern“, sagt Wiechers.
Die Kapazitätsanpassungen sind weiterhin in vollem Gang: 68 Prozent der Betriebe nutzen Kurzarbeit, 62 Prozent haben einen Einstellungsstopp verhängt und 17 Prozent haben einen Personalabbau – auch von Teilen der Stammbelegschaft – in die Wege geleitet.

Digitalisierung von Anlagen
Für den Maschinen- und Anlagenbau wird die ganze Bandbreite an Armaturen benötigt, da er zahlreiche unterschiedliche Branchen – wie beispielsweise Chemie, Energie und Lebensmittel mit variierenden Herausforderungen – bedient. Die Industrie verlangt heute nach einer nachhaltigen Produktion – und das bei einer Fertigung mit hoher Ausbeute. Die Digitalisierung spielt in Anlagen für eine effiziente Steuerung eine wichtige Rolle. Daher werden Armaturen und Antriebe oftmals mit digitalen Elementen kombiniert, die eine Sammlung von Prozessdaten unterstützen.
