Das Ingelfinger Unternehmen GEMÜ hat mit Sumondo das nach eigenen Angaben weltweit erste regelbare Single-Use Membranventil entwickelt. Die Produktreihe umfasst neben einer pneumatisch betätigten Lösung ab sofort auch eine manuell betätigte Variante, so der Ventilspezialist in einer Pressemitteilung. Der Trend zu vereinfachten Anlagendesigns im Upstream- und Downstream Bereich sowie die effektive Vermeidung von Kreuzkontaminationsrisiken räumen der Single-Use Technologie – vor allem in der pharmazeutischen Verfahrenstechnik – einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Insbesondere bei der Herstellung kleinerer Batchgrößen, welche zum Beispiel in Forschungs- und Pilotanlagen benötigt werden, komme die Single-Use Technologie immer mehr zum Einsatz. Zur Funktionsweise heißt es, dass Ventilkörper und Antrieb durch einen definierten Vorgang miteinander verbunden werden. Nach dem Anwendungsprozess wird lediglich der Ventilkörper abgetrennt, der Antrieb selbst verbleibt für die Mehrfachnutzung in der Anlage. Der große Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Schlauchquetschventilen bestehe in der exakten Regelbarkeit der Prozesse. Mit der aus dem konventionellen Anlagenbau bekannten und bewährten Antriebstechnologie wird ein hohes Maß an Flexibilität und Zuverlässigkeit erreicht.