Pfizer schluckt Wyeth für 52 Milliarden Euro

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer kauft den Konkurrenten Wyeth für umgerechnet 52 Milliarden Euro. Die beiden amerikanischen Unternehmen gaben das Geschäft bekannt. Der Deal zwischen den amerikanischen Unternehmen ist die zweitgrößte Übernahme in der Geschichte der Pharmaindustrie und die bedeutendste seit dem Ausbruch der Finanzkrise. Im Jahr 2000 hatte Pfizer Warner-Lambert für 93,4 Milliarden Dollar übernommen, bislang die größte Übernahme in der Branche. Pfizer ist einem breiteren Publikum vor allem als Hersteller der Potenzpille Viagra ein Begriff. Wyeth ist stark in der Herstellung von biotechnologischen Pharmaka und Impfstoffen engagiert. Mit der Übernahme würde Pfizer seinen Umsatz um die Hälfte steigern, heißt es. Gemeinsam kommen die zwei Pharmakonzerne auf einen Jahresumsatz von rund 75 Milliarden Dollar. Im Zuge der Übernahme sollen rund zehn Prozent der Stellen wegfallen. Die beiden Konzerne beschäftigten zuletzt weltweit insgesamt mehr als 130.000 Mitarbeiter.
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