BASF SE und ExxonMobil Catalysts and Licensing LLC haben mit OASE® sulfexx™ eine neue energieeffiziente Gasbehandlungstechnologie auf den Markt gebracht. Die Technologie umfasst ein neues, eigens entwickeltes aminbasiertes Lösemittel, das für eine selektive Entfernung von Schwefelwasserstoff (H2S) sorgt und gleichzeitig die Co-Absorption von Kohlendioxid (CO₂) aus den Gasströmen minimiert.
Durch das gemeinsam entwickelte Lösemittel soll es für Betreiber von Raffinerien und Gasaufbereitungsanlagen „künftig einfacher werden, neue Vorschriften und Anforderungen einzuhalten. Gleichzeitig kann die Kapazität in bestehenden Anlagen erhöht und die Betriebskosten gesenkt werden“, betonen beide Unternehmen in einer gemeinsamen Presserklärung. Bei neuen Gaswäscheanlagen könne der Einsatz der Technologie die Größe der Anlage und die Anfangsinvestitionen reduzieren.
Die bessere Selektivität des Lösemittels gegenüber Methyldiethanolamin-Formulierungen (MDEA) und den Lösemitteln FLEXSORB™ SE / SE Plus sei bereits in mehreren Versuchen in Pilotanlagen von ExxonMobil und BASF sowie im Rahmen einer kommerziellen Demonstration in einer Abgasbehandlungsanlage in Nordamerika bestätigt worden, heißt es weiter.
FLEXSORB SE und SE Plus sind Marken von ExxonMobil, OASE ist eine eingetragene Marke von BASF und Sulfexx ist eine Marke von BASF.

Die neue Gasbehandlungstechnologie OASE® sulfexx™ wurde gemeinsam von ExxonMobil und BASF entwickelt. Jenny Seagraves (li.), Senior Market Developer, ExxonMobil Catalysts and Licensing, und Gerald Vorberg (re.), Senior Technology Development Manager, BASF SE, überprüfen die Lösemitteleigenschaften in einem Labor. Foto: BASF