Logik aus dem Baukasten

Mit seinen aktiv ansteuerbaren 2/2-Wege-Einbauventilen LC2A-1X in Kombination mit Logikdeckeln aus dem Standardprogramm eröffnet Bosch Rexroth nach eigenen Angaben eine Funktionsvielfalt in der Hydraulik. Durch die zusätzlich zur digitalen Positionsüberwachung mögliche Integration eines analogen Sensors sollen Anwender die Ventilposition exakt erfassen und auswerten können. Der modulare Aufbau reduziere den Engineering- und Montageaufwand sowie die Kosten für Schaltungsänderungen und Reparatur, schildert das Unternehmen. Die analoge Positionserfassung ermögliche nicht nur die Auswertung des Schaltverhaltens im laufenden Betrieb oder bei Optimierungsaufgaben. Auch positionsgeregelte Aufgabenstellungen lassen sich mit einer proportionalen Verstellung umsetzen, heißt es. Der neue Steuerschieber mit Überdeckungszapfen (Option „F“) reduziert das Delta p nenngrößenabhängig um bis zu 60 Prozent gegenüber der bei Stellungsüberwachung bisher üblichen Variante mit Dämpfungszapfen (Option „D“). Neben der Reduzierung der Verlustleistung werde auch der Einsatz kleinerer Nenngrößen unterstützt. Neu verfügbar seien nun auch Versionen für einen uneingeschränkten Betriebsdruck von 450 bar, fährt Bosch Rexroth fort. Aufgrund der Kompatibilität mit Standard-Logikeinsätzen soll die Baureihe LC2A-1X prädestiniert für Umrüstungen sein – zum Beispiel bei erhöhten Anforderungen zu Leckagefreiheit, Schließzeit, Druckbereich oder Stellungsüberwachung. Die Ventilbaureihe deckt den Nenngrößenbereich von 16 bis 100 ab und ist für Durchflüsse bis 12.500 Liter pro Minute ausgelegt.

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