Seit dem 1. Januar ist die RWE Generation SE die Erzeugungsgesellschaft im RWE Konzern. Nun haben die Vorbereitungen für die Großrevision 2013 im Kraftwerk Ibbenbüren begonnen. Zwei neue Niederdruck-Vorwärmer-Bündel sind mit Schwertransportern bereits angeliefert worden. Mit einem Gesamtgewicht von knapp 100 Tonnen und einer Länge bis zu 16 Metern wurden die rund 800.000 Euro teuren Komponenten von Spezialkränen abgeladen. Nach rund 175.000 Betriebsstunden ist nun der Austausch der Niederdruck-Vorwärmer erforderlich. Mit ihnen wird das für den Kraftwerksprozess benötigte Speisewasser vorgewärmt. Hierzu wird ein Teil des mit hohem Druck und hoher Temperatur in die Turbine eintretenden Dampfes über spezielle Anzapfungen aus der Turbine entnommen. Mit diesem Dampf wird dann das Speisewasser in den Wärmetauschern vorgewärmt. „Für die anstehende Revision sind rund 40 Millionen Euro eingeplant. Damit haben wir seit 2009 rund 250 Millionen Euro am Kraftwerksstandort Ibbenbüren investiert. Das ist ein klares Bekenntnis zur Region“, betont Hartmut Frank, Leiter des Kraftwerks Ibbenbüren. Das Kraftwerk verfügt heute über eine Leistung von 838 Megawatt.