Hartmann Valves erweitert Portfolio für den CO₂-Bereich

Mit dem Hochlauf von Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) entstehen europaweit erste CO₂-Pipeline-Netze, Verdichterstationen, Speicher und industrielle Prozessketten mit völlig neuen Anforderungen an Material, Dichtheit und die Auslegung von metallisch dichtenden Armaturen. Hartmann Valves möchte zeigen, „wie auf Grundlage von über 75 Jahren Erfahrung, technischer Kompetenz und bewährten Lösungen aus Hochdruck- und Energietechnikanwendungen CO₂-Projekte sicher, effizient und nachhaltig realisiert werden können“, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung. Dabei werde das Produktportfolio gezielt um verschweißte High-Integrity-Shut-Off Armaturen und optimierte Wellheads für den CO₂-Transport, die CO₂-Speicherung und die CO₂-Verarbeitung erweitert.

Bei CCS wird CO₂ abgeschieden, verdichtet, transportiert und dauerhaft im Untergrund gespeichert. Die Integrität des gesamten Systems von der Abscheidung über die Hochdruck-Pipelines hin zum Wellhead bis in das Reservoir sei dabei entscheidend. Hartmann Valves bietet „projektspezifische Bohrlochköpfe und metallisch dichtende Armaturen, die für hohe Anforderungen in Druck- und Temperaturbereichen ausgelegt sind und eine zuverlässige Absperrung gewährleisten“, so das Unternehmen weiter.

„Sicherheit und Dichtheit stehen für uns an erster Stelle. Unsere metallisch dichtenden Armaturen sind für Anwendungen unter extremen Bedingungen konzipiert und gewährleisten eine sichere Absperrung, auch bei überkritischem CO₂“, erklärt Werner Hartmann, Geschäftsführer von Hartmann Valves. „Unsere jahrzehntelange Entwicklung und Fertigungserfahrung im Hochdruck- und Spezialarmaturen-Bereich für Kohlenwasserstoffe übertragen wir gezielt auf CO₂-Speichertechnologien.“

Korrosionsbeständige Werkstoffe wie Nickelbasislegierungen und hochfeste Stähle verhindern Leckagen und Materialalterung. Ergänzt durch präzises Monitoring lassen sich Risiken und Betriebskosten deutlich reduzieren.

Neben der sicheren Speicherung gewinnt auch die Nutzung von CO₂ als wertvoller Rohstoff zunehmend an Bedeutung. In Prozessen wie Methanol- oder E-Fuel-Synthese, Harnstoffproduktion, Betonhärtung oder als Kältemittel (R744) in Großwärmepumpen ist CO₂ Teil geschlossener Prozessketten mit hohen Anforderungen an Druckhaltung und Dichtheit. „Hier kommen die technischen Erfahrungen von Hartmann Valves aus Hochdruck-, Gas- und Chemieanwendungen zum Einsatz“, betont das Unternehmen

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