Neue Produktionsanlagen, modernisierte Infrastruktureinrichtungen, Engagement in Forschung & Entwicklung: Evonik hat nach eigenen Angaben auch im vergangenen Jahr viel Kraft für Neues an seinen deutschen Standorten bewiesen. Mehr als 400 Millionen Euro investierte das Unternehmen laut aktueller Hochrechnung in seine inländischen Produktionsstätten. Der Großteil der Mittel (etwa zwei Drittel) verteilte sich auf die fünf größten deutschen Evonik-Standorte Marl (dreistelliger Millionen-Euro-Betrag), Hanau, Essen, Darmstadt und Wesseling (jeweils zweistelliger Millionen-Euro-Betrag). Evonik plane weitere Großprojekte im Inland, heißt es. Unter anderem soll in Witten bis 2018 eine neue Anlage zur Herstellung von Spezial-Copolyestern entstehen. Das Investitionsvolumen liege im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Im Rahmen der globalen Produktionsinitiative für Spezialsilikone will Evonik in Essen erneut in die Produktion für diese Produkte investieren. In Rheinfelden entstehe ein neues Forschungszentrum für Silane, das voraussichtlich in 2016 fertiggestellt werde, erklärt der Industriekonzern.