Endress+Hauser hat im schwierigen Marktumfeld des vergangenen Jahres Wachstum in lokalen Währungen erzielt. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, schrumpfte der konsolidierte Umsatz in Euro dagegen geringfügig, bedingt vor allem durch Wechselkurseffekte, um 0,2 Prozent auf knapp über 2,1 Milliarden Euro. Laut Finanzchef Dr. Luc Schultheiss konnte das Unternehmen in lokalen Währungen 2016 um 2,1 Prozent wachsen. Den vorläufigen Geschäftszahlen gemäß habe das Unternehmen die Kosten im Griff behalten. Zwar sei die Umsatzrendite gesunken, aber noch auf einem guten Niveau. Laut CEO Matthias Altendorf habe sich das langsamere globale Wirtschaftswachstum wie auch der fundamentale Wandel der Weltwirtschaft auf die Geschäftszahlen ausgewirkt. Zugleich hätten einzelne Ländergesellschaften mit strukturellen Problemen gekämpft. Zwei Drittel des Vertriebs habe Wachstum erzielt und profitabel gearbeitet, dennoch konnten die Unternehmensziele nicht erreicht werden. Im Branchenvergleich habe sich Endress+Hauser jedoch gut geschlagen. Trotz positiver konjunktureller Signale aus einzelnen Märkten erwartet Matthias Altendorf auch 2017 ein weiterhin herausforderndes Marktumfeld. Nicht zuletzt habe die politische Unsicherheit nochmals zugenommen. Dennoch blickt der CEO zuversichtlich nach vorn, gestützt auf eine Belebung des Geschäfts in den vergangenen Monaten.