Die deutsche ABB hat sich im Geschäftsjahr 2018 bei Auftragseingang und Umsatz „sehr gut entwickelt, obwohl das deutsche Geschäftsklima im Jahresverlauf an Dynamik eingebüßt hat“, wie ABB berichtet. Das Unternehmen profitierte vor allem von der Geschäftsentwicklung in den Bereichen Robotik und Antriebe sowie Industrieautomation. „Gleichzeitig baute ABB mit dem Digitalangebot ABB AbilityTM die führende Marktstellung weiter aus“, heißt es weiter. Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 2,80 Milliarden Euro. Die Steigerungen betrafen dabei vor allem das Inlandsgeschäft. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 2,78 Milliarden Euro.
„ABB hat den Anspruch, führend bei Industrie 4.0 zu sein und den digitalen Wandel zu gestalten“, erklärt das Unternehmen. Dafür stattet ABB Geräte und Systeme mit Software und Schnittstellen aus. Die installierte Basis umfasst mittlerweile über 70 Millionen angeschlossene Geräte und mehr als 70.000 digitale Steuerungssysteme. 2018 hat ABB Deutschland 211 Millionen Euro in die Entwicklung neuer Produkte, digitale Lösungen und Dienstleistungen investiert. Außerdem eröffnete in Mannheim ein ABB Ability™ Collaborative Operations Center (COC). Dort überwachen und analysieren Spezialisten von ABB Kundendaten per Ferndiagnose und Fernwartung, „um ungewünschte Entwicklungen beispielsweise im Betriebsablauf bei Kunden frühzeitig zu erkennen und beheben“.
ABB profitierte unter anderem von der Geschäftsentwicklung bei der Industrieautomation. Foto: ABB
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