Danfoss launcht CO₂-Ejektor für industrielle Kältesysteme

Danfoss hat den großtechnischen CO₂-Ejektor zur Optimierung industrieller Kältesysteme vorgestellt. „Aufgrund seiner Vorteile hinsichtlich Umweltverträglichkeit, Effizienz und Sicherheit stellt CO₂ eine attraktive Alternative zu herkömmlichen synthetischen Kältemitteln für Kunden dar, die umweltfreundlichere Alternativen suchen“, erklärt Danfoss in einer Mitteilung. Der neue Large CO₂ Ejector von Danfoss ermögliche es industriellen Kälte- und Wärmepumpensystemen, den Energieverbrauch auch in warmen Klimazonen zu senken.

Mit einer der weltweit größten Kapazitäten bietet der Large CO₂ Ejector eine Reihe von Funktionen, die die Effizienz industrieller CO₂-Systeme verbessern, was zu Kosteneinsparungen führt und CO₂ zu einer attraktiveren Option im industriellen Bereich macht. Dazu gehören laut Danfoss: ein spezieller und benutzerfreundlicher Treiber (EKE 80) zur flexiblen Integration mit jeder SPS-Steuerung, die integrierte Funktionalität, mit in die Lösung integriertem Rückschlagventil und Filter sowie feste Geometriekonstruktion für bessere Kontrolle und höhere Effizienz. Hinzu komme ein benutzerfreundliches Design mit separat geliefertem Gehäuse und Kartusche für einfache Installation. Dank der Druckfestigkeit von 140 bar (2030 PSI) eigne sich der Ejektor gut für transkritische CO₂-Systeme in den meisten Klimazonen, einschließlich warmer Klimazonen.

Der große CO₂-Ejektor dient als Hauptexpansionsventil in Industrieanlagen ab 500 kW und ermöglicht die Rückgewinnung von Arbeitsenergie am Gaskühlerausgang. Er ist für Industrieanlagen mit Hochdruck- (HD) oder Niederdruck-Fördersystemen (ND) geeignet. Die HD-Variante nutzt laut Danfoss die Energie des Hochdruckgases, um Gas von der Saugseite zu parallelgeschalteten Kompressoren zu befördern. „Dadurch werden die benötigte Kompressorleistung und der Gesamtenergieverbrauch reduziert.“ Die ND-Variante hingegen nutze die normalerweise bei der Expansion verlorene Energie, um den Saugdruck zu erhöhen. Danfoss: „Dieser Prozess senkt den Energieverbrauch der Kompressoren. Beide Konfigurationen optimieren die Energienutzung im Kältekreislauf und steigern so die Systemeffizienz.“

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