Equinors erster Hybridkraftwerkskomplex nimmt Betrieb auf

Equinor geht mit der Inbetriebnahme seines ersten Hybridkraftwerkskomplexes, der Solar- und Windenergie kombiniert, einen neuen Schritt im Energiegeschäft.

Equinor und ihre brasilianische Tochtergesellschaft Rio Energy haben die kommerzielle Stromproduktion im Solarkraftwerk Serra da Babilônia in Brasilien aufgenommen. Strategisch günstig neben dem bestehenden Windpark Serra da Babilônia gelegen, stellt dies die erste Hybridanlage im Energieportfolio von Equinor dar und umfasst 140 MW Solar- und 223 MW Windkraftkapazität.

„Hybridprojekte, die Solar- und Windtechnologien effektiv integrieren, unterstützen eine stabile und zuverlässige Energieversorgung und steigern gleichzeitig die Wertschöpfung – ganz im Sinne der Strategie von Equinor. Solche Projekte und die Integration von Technologien sind wichtig für den Aufbau eines wettbewerbsfähigen Energiegeschäfts“, so Helge Haugane, Executive Vice President Power bei Equinor.

Hybridprojekte nutzen die komplementären Eigenschaften von Solar- und Windenergie, die zu unterschiedlichen Tageszeiten und in unterschiedlichen Jahreszeiten Strom erzeugen. Dies trägt dazu bei, die mit der Erzeugung erneuerbarer Energien verbundenen Schwankungen zu reduzieren und die Netzstabilität zu verbessern. Serra da Babilônia Solar nutzt zudem Synergien mit der bestehenden Windkraftanlage, indem es die vorhandene Infrastruktur vor Ort mitnutzt und Effizienzsteigerungen im Betrieb und bei der Wartung erzielt. „Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen für den Hybridkomplex im Vergleich zu einer reinen Solaranlage“, betont Equinor.

Die jährliche Gesamtproduktion des Solarkraftwerks Serra da Babilônia wird auf 236 GWh Strom geschätzt, was dem Verbrauch von 143.000 brasilianischen Haushalten entspricht. Der erzeugte Strom wird von Danske Commodities, dem Energiehandelshaus von Equinor, auf dem brasilianischen Strommarkt verkauft.

Vorheriger ArtikelGenerationswechsel im Top-Management von E+H
Nächster ArtikelHartmann Valves erweitert Portfolio für den CO₂-Bereich