Die dritte Generation des Stellantriebs IQT lässt sich dirket auf 90°-Armaturen montieren, meldet Rotork. Dadurch soll der Anwender einen erweiterten Datenzugang seiner Armatur in der Anlage selbst als auch in der Leitwarte erhalten. Basierend auf IQ3 Drehantrieben hat der IQT erweiterte Diagnosefunktionen und Schnittstellen zum Antrieb. Drehmomente, Serviceintervalle, Schalthäufigkeiten und Echtzeitanalysen vom Antrieb seien in der Diagnosegrafik sichtbar, schildert der Hersteller. Durch die Benutzung des Bluetooth Setting Tool Pro soll die Inbetriebnahme und Konfiguration des Stellantriebs schneller und leichter durchgeführt werden können. Das Setting Tool kann ebenso zum Auslesen von Daten zum PC verwendet werden. Dazu sei auf dem PC die Diagnose-Software Rotork Insight2 zu installieren, erklärt Rotork. Anforderungen an die Wartung und Service sowie Fehler am Stellglied können im Voraus identifiziert und vermieden werden. Der Datalogger des Antriebs liefert dazu Auskunft. Die Daten beinhalten Drehmomentverläufe, Startanläufe, Vibrationen und Temperaturtendenzen mit jeweiligen Zeitangaben. Das Asset Management beinhalte die Gesamtlaufzeit, das Nennmoment und die Anzahl der Anläufe, erläutert Rotork. Der doppelt abgedichtete IP68 IQT sei universal zu allen Rotork Antrieben mit oder ohne Explosionsschutz erhältlich. Die interne Elektronik werde von der normalen Umgebung bis hin zum Anschluss im Feld ständig sichergestellt, versichert das Unternehmen. Das doppelt-gesicherte Design wird durch die separaten O-Ringe im Anschlussbereich vom Rest des Antriebs getrennt. Die Antriebe für raue, explosionsfähige Umgebungen sind nach dem aktuellen ATEX-Standard geprüft. Feldbus-Optionen beinhalten Foundation Fieldbus, Profibus, HART und DeviceNet offene Systeme sowie Rotorks eigens entwickelte drahtgebundene oder drahtlose Pakscan Systeme, heißt es abschließend.