Schweizer Siemens-Fabrik gewinnt Preis für Resilienz

Das Werk von Siemens Smart Infrastructure im schweizerischen Zug ist Preisträger des „Fabrik des Jahres“-Awards in der Kategorie Resilienz. Gewürdigt werden die resiliente Produktion und Lieferkette sowie die nachhaltige Nutzung von Ressourcen. Der Industriewettbewerb zur Fabrik des Jahres wird von der internationalen Unternehmensberatung Kearney ausgelobt und gilt als einer der renommiertesten in Europa.

Der Fabrik in Zug gelingt es laut Mitteilung, die Lieferung ihrer Produkte an ihre Kunden auch unter den aktuell schwierigen Marktbedingungen sicherzustellen. Dies dank präventiver Maßnahmen wie etwa einem „Risk Radar“ zur frühzeitigen Erkennung von weltweiten Risiken in der Lieferkette, „einer hohen Datentransparenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sowie dank der nahtlosen Zusammenarbeit mit Einkauf, Logistik, Entwicklung und Vertrieb“.

Ein besonderes Augenmerk der Fertigung liegt auf Ressourceneffizienz und der Reduktion von CO₂-Emissionen. „Als weiteres Qualitätsmerkmal des Werks ist das Kostenmanagement zu nennen, das auf schlanker Fertigung, Automatisierung und Digitalisierung aufbaut. Nicht zuletzt tragen die Innovationskultur von Siemens, das stetige Optimieren von Prozessen und Abläufen sowie die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeitenden zur hohen Qualität und Anpassungsfähigkeit der Fertigung in der Zuger Fabrik bei“, heißt es weiter.

Das Siemens-Werk in Zug beschäftigt rund 350 Mitarbeitende, die Produkte für die Gebäudetechnik herstellen. In erster Linie werden Brandmelder sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsequipment für die Gebäudeautomatisierung gefertigt. Die Produkte sind elementare Module für Gebäudemanagement- und Brandschutzlösungen in intelligenten Gebäuden.

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Michael betreut die Armaturen Welt als Redakteur. Als ausgebildeter Journalist beschäftigt er sich bereits seit vielen Jahren mit der Industrie und ihren Herausforderungen. Er weiß um die Themen, die die Armaturenbranche beschäftigt, und durchleuchtet sie in seinen Hintergrundberichten und Interviews.